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Die meisten Diabetes-Erkrankungen (67 Mio.) sind im Westpazifischen-Raum und in Europa (53 Mio.) registriert. Bei 5,9 Prozent der Diabetes Erkrankungen bei Erwachsenen handelt es sich um den Typ2-Diabetes. 80 Prozent davon befinden sich in den Entwicklungsländern. Nach Angaben der IDF werde in den kommenden Jahren ein enormer Anstieg der Typ2-Erkankungen erwartet. "Die Veränderung der Lebensstile hat entscheidend zu dem rasanten Anstieg der Diabetes-Erkrankungen geführt", erklärt Helga Uphoff vom
Diabetes-Portal Diabsite
im Gespräch mit pressetext. Ungesunde, zu energiereiche Ernährung und wenig Bewegung würden zu Übergewicht führen und dadurch werde wiederum Bluthochdruck und in weiterer Folge dann Diabetes verursacht.
"Grundsätzlich sollte jeder Diabetes-Patient oder Gefährdete sein Gewicht sofort reduzieren und viel Bewegung machen", erklärt Uphoff gegenüber pressetext. Weitere Maßnahmen sollten jedoch in jedem Fall mit einem Facharzt abgesprochen werden. Weiters warnt Uphoff davor, falsche Hoffnung bei Diabetes-Typ1-Erkrankten zu wecken. "Hier handelt es sich um zwei verschiedene Typen, die verschiedene Ursachen haben und daher auch verschiedene Behandlungen erfordern", führt Uphoff weiters aus. Aufklärung und Sensibilisierung sei daher sehr wichtig. "Diabetes war in letzter Zeit oft in den Medien, auch auf Grund des Weltdiabetestags am 14.November. Meistens wird Diabetes in den Medien nur als Beispiel für neue Medikamenten-Regelungen erwähnt", erläutert Uphoff im pressetext Interview.
Dem Bericht der IDF zur Folge sterben jährlich etwa 3,8 Mio. Menschen weltweit an Diabetes. Obwohl die Zuckerkrankheit jahrzehntelang als Alterskrankheit gegolten hat, erkranken immer mehr jüngere Altergruppen vor allem in den Entwicklungsländern. Die IDF warnt hier auch vor wirtschaftlichen Konsequenzen. Wie Uphoff abschließend anmerkt, seien eine Ernährungsumstellung und viel Bewegung kein Patentrezept gegen Diabetes Typ2, allerdings ein Anfang.
© pte