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Gemüse wie Brokkoli enthalten einen Bestandteil namens I3C. In Sojabohnen ist die Chemikalie Genistein enthalten. Die von den Genen BRCA1 und BRCA2 regulierten Instandhaltungsproteine sind wichtig um zu verhindern, dass beschädigte genetische Informationen an die nächste Zellgeneration weitergegeben werden. Menschen mit einem fehlerhaften BRCA Gen verfügen über ein höheres Risiko an bestimmten Krebsformen zu erkranken. Dazu gehören unter anderem Brust-, Eierstock- und Prostatakrebs.
In Krebszellen kommen geringere Mengen der BRCA Proteine vor. Daher gehen die Wissenschafter davon aus, dass größere Mengen die Entstehung von Krebs verhindern können. Das Team um Eliot Rosen nimmt daher an, dass die Fähigkeit von I3C und Genistein die Menge der BRCA Proteine zu erhöhen, für ihre positive Wirkung verantwortlich sein könnte. Rosen betonte, dass Studien einen Zusammenhang zwischen bestimmten Arten von Lebensmitteln und dem Krebsrisiko hergestellt hätten. Bevor man jedoch sagen könne, dass ein bestimmtes Lebensmittel gegen Krebs schütze, müsse man seine Funktionsweise auf molekularer Ebene erforschen. "Jetzt ist es klar, dass die Funktion von entscheidenden Krebsgenen durch Bestandteile unserer Ernährung beeinflusst wird."
© pte