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Die neue faseroptische Sonde könnte Ärzten helfen, schmerzlos und sehr schnell die Oberflächen von Haut, Lunge sowie Verdauungs- und Geschlechtstrakt auf Zellmutationen abzusuchen. Im Vergleich zu heutigen Untersuchungsmethoden, bei denen oft Gewebeproben ins Labor geschickt werden müssen, liefert das neue Instrument Ergebnisse in Bruchteilen einer Sekunde. Damit steigt auch die Chance auf Heilung, da der Arzt so auf verdächtige Stellen aufmerksam gemacht wird. Die vorläufigen Ergebnisse aus Tierversuchen seien viel versprechend, so Medizin-Technik-Ingenieur Adam Wax. Als nächster Schritt sind klinische Tests an Menschen geplant.
"Krebs-Früherkennung ist extrem wichtig, da die meisten Tumore geheilt werden können, wenn sie nur früh genug gefunden werden", betont Eva Kalbheim, Pressesprecherin der Deutschen Krebshilfe e.V. , im Gespräch mit pressetext. Bei Brustkrebs in Größe von unter einem Quadratzentimeter bestehe eine Heilungschance von über 90 Prozent, so die Medizinerin. "Deshalb rät die Deutsche Krebshilfe dringend Angebote zur Krebs-Früherkennung zu nutzen", unterstreicht Kalbheim abschließend.
© pte